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Nordkanalregion

Gemeinsam Kirche für die Menschen nördlich des Kanals: Altenholz - Holtenau - Pries-Friedrichsort - Schilksee-Strande

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Name für fusionierte Gemeinde gesucht

23.11.2021 | Und wie soll das Kind heißen...? Wer angesichts des erwarteten Nachwuchses schon einmal vor dieser Frage gestanden hat, kennt das Problem: Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Soll es eher klassisch sein oder lieber modern? Ein Name, der in der Familie bereits Tradition hat, oder doch lieber et- was exotisch Neues? Was passt zu uns und zu unseren Ideen, wie das Kind vielleicht einmal sein könnte? Aber spätestens bei der Geburt möchte man doch Klarheit haben und beim Standesamt eine Angabe machen können.

Nicht anders als vielen werdenden Eltern geht es der Steuerungsgruppe auf dem Weg zu einer fusionierten Gemeinde in der Nordkanalregion. Deshalb hat sie nun einen Namenswettbewerb ausgeschrieben, an dem sich alle Menschen aus Schilksee-Strande, Pries-Friedrichsort, Holtenau und Altenholz beteiligen können. Bis zum 31. Januar nehmen die Kirchenbüros schriftliche Ideen entgegen, aus denen die Steuerungsgruppe den Kirchengemeinderäten dann einen Namen als Bestandteil des Fusionsvertrages vorschlagen wird. Für den Namen, der sich am Ende durchsetzen wird, ist ein Preis ausgeschrieben: Wer die zündende Idee hatte, wird mit einem Essen für zwei Personen im Wert von 50,- Euro im Restaurant „El Mövenschiss“ in Schilksee belohnt. Bei gleichen Namensvorschlägen wird gelost.

Nach dem Kirchenrecht muss der Name einer Kirchengemeinde eine lokale Zuordnung erlauben, so wie es bei allen vier Gemeinden bislang erkennbar ist. Die „Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Schilksee-Strande“ zeigt aber bereits das Problem einer grenzüberschreitenden Gemeinde an: Das lässt sich kaum um Altenholz usw. erweitern. Deshalb können fusionierte Gemeinden auch auf den Namen einer geographischen Region zurückzugreifen, wie die „Ev.- Luth. Kirchengemeinde Stapelholm“ oder die „Ev.-Luth. Kirchengemeinde Schwansen“. Zusätzlich kann der Name einer Person aus Bibel oder Kirchengeschichte hinzugefügt werden oder ein anderer Bestandteil, der zu der Gemeinde passt. Dafür gibt es viele Beispiele von „Albert-Schweizer- Kirchengemeinde“ über „Friedensgemeinde“ bis „Zachäus- Kirchengemeinde“.

Wer einen Vorschlag per Brief oder E-Mail an eines der vier Kirchenbüros sendet, sollte neben einer kurzen Begründung den Absender nicht vergessen, damit der Restaurant-Gutschein an den richtigen Ort gelangen kann. In einer späteren Ausgabe der Gemeindebriefe soll das Ergebnis veröffentlicht werden.